Tagebucheinträge für Potsdam Lindenpark 2007-12-30

hi erstma! also ich würd mich hier gern mal einmischen! ich bin nämlich der jenige der sein handy verloren hat.und ich fand das garnicht lustig.zum anderen war ich ich einer der leute die oben ohne (ich war der mit cape/umhang) party gemacht hamm.schlimm ist nur das leute wie du glauben das , sobald jemand bier trinkt , dieser dann gleich besoffen sei!wir waren gut drauf , haben gefeiert und bestimmt waren wir ein wenig zu laut.aber das ist kein grund über uns zu reden als wären wir dauer besoffene penner die nichts in der birne haben und streit suchen!ich geb zu dass , das mit den t-shirt´s vielleicht ein wenig über trieben aber das ist doch unsere sache oder? das geile konzi im LiPa ist ein mal im jahr! und ich finde ein mal im jahr darf ich mich auch ausziehen und met trinken um mich einzustimmen auf ein geiles Subway konzi.wenn wir dich gestört haben möchte ich mich aufrichtig entschuldigen.trotzdem werd ich 30,12,08 wieder so feiern. greez Spike


Sorry, das wir sowas wie den 30.12. jedes Jahr feiern ;) und bei der Handy-Aktion bitte mal selbst an die Nase fassen, ich mein wir wollten nicht das das Licht angeschalten wird sondern das man vielleicht mal eine 5 sekündige durchsage hätte machen können, falls es geklaut worden ist...
Zum Konzert...Ich bin so einiges von Subway gewöhnt was sich so im Publikum rumtreibt, aber so ein schlechtes tanzen hab ich noch nie erlebt, bei noch keiner Band...Ich habe mir 4 Lieder von Subway im Publikum angetan und bin dann zum Klo, da konnte man wenigstens die Musik genießen und musste nicht aufpassen das man sich kein Bein bricht. Ich war übrigends auch einer der paar Oberkörperfreien, ich freue mich so wie der Rest unserer 16 Mann großen Truppe jedes Jahr auf das Subway to Sally Konzert am 30.12. jeden Jahres, dieses Jahr wahr ich einfach nur enttäuscht...Der Lindenpark hat zu viele Zuschauer reingelassen.
Wem's nicht passt das wir einen solch schönen Tag feiern und dabei ein bisschen Alkohol genießen, sollte dann dort nicht hingucken.

MfG März


Also...beim Einlass dachten ich und meine Freundinnen, dass wir echt beim falschen Konzert sind (flasche Uhrzeit, falsches Datum, falscher Ort)...Drängeln und Schubsen...Boy-Group-mäßig...ahhhh

Nachdem man den Einlass passiert hatte, mit mehr oder weniger blauen Flecken, war der erste Weg zur Toilette nicht mehr weit, da die meisten ihre Sachen bei der Gardrobe abgegeben haben. Zum Glück waren wir nur leicht bekleidet und somit hatte sich die Garderobe für uns erledigt.

Somit konnte das Konzert dann starten. Deep Trip haben die Meute zum Kochen gebracht. Nicht schlecht deren Musik. Zum Teil etwas Ähnlichkeit mit Nirvana, was aber nicht störte. Dann eine echt kurze Umbaupause...Subway To Sally betrat die Bühne...endlich...Die Party konnte steigen...Nach den ersten Liedern wurde es in den ersten Reihen immer enger, da immer mehr von hinten geschubst wurde...egal...pogen gehört einfach mit dazu, auch wenn ich am Ende einen Ellenbogen im Gesicht hatte...

Im Großen und Ganzen war das Konzert wie die letzten Jahre auch (4. Konzert im Lindenpark) voll mega geil...die lange Anreise (rund 650 km...München) hat sich gelohnt...

Danke für die schöne Zeit...


Eigentlich hat Sicar schon alles wichtige gesagt. Das Publikum von durchwachsenen Charakter, der Einlaß war Boygroupverdächtig, Deep Trip mit ihrem besten Auftritt, den ich miterleben durfte, die Sallys in bester Laune (wenn auch offensichtlich schon etwas müde)...
Auch wenn diverse Stimmen sagen, für den Lindenpark war das schwach, so war das doch im Vergleich zu anderen Konzerten ein Highlight, was Stimmung und Partyfähigkeit des Publikums angeht. Was habe ich dann die Jahre zuvor verpasst?

Bleibt nur noch ein Dankeschön für das vergangene Jahr und für diesen schönen Abschluß zu sagen.
Der Dank gilt aber nicht nur der Band, sondern auch der Crew!
Danke Jungs und Mädels!


Ja letztes Jahr ende Dezember, damals also ... oder ... letzten Sonntag ;-) Das war es also das letzte Konzert der Herbsttour 2007 und es war genial; genauer: die Musik war genial, meine Begleitung mehr als Nett, die Freude und Verwunderung ueber unser Erscheinen erbaulich und alles in allem war der ganze Abend genial.

Dank einer falsch gehenden Uhr beim Doenermann waren wir 17.00 Uhr vor der Halle, es war kalt und hin und wieder dachten wir, es wuerde anfangen zu regnen; tat es aber nicht. Besonders auffaellig vor der Halle war eine Gruppe Jugendlicher, die scheinbar nur ein Ziel hatten: moeglichst betrunken das Konzert zu beginnen. Bei knapp 0 Grad Celsius mir freiem Oberkoerper ist in meinen Augen krank und die Jungs werden es wohl auch bald sein. Nichts desdo trotz waren sie friedlich, wenn auch ausgelassen. Dennoch kann ich nicht verstehen, dass offensichtlich Besoffene Zugang zu solchen Veranstaltungen bekommen. Einer von Ihnen hat spaeter bei Deep Trip im Suff dann auch sein Handy verlegt und der Rest wollte nach jedem Song die Band davon ueberzeugen, dass sie mal ne Durchsage machen; was sie aber nicht taten. Ehrlich, wie soll denn das aussehen: "Bitte macht mal das Licht an, damit wir das Handy suchen ..."?

Deep Trip haben mich ueberzeugt. Ich muss gestehen, dass ich nach ihrem Support bei Schandmaul nicht sonderlich erfreut war, dass sie Subway supporten wollten, aber die Band hat eine wahnsinnige Entwicklung hingelegt und JA, ich hab mir die CD gekauft ;-) Die Handy-Aktion hab ich ja schon beschrieben. Besonders interessant war das "Sammelverhalten" einiger Jugentlicher. Nach einem "Boar sind die Sch****" als Kommentar zur Musik wurden die Damen zu Furien als der Saenger der Band sein TShirt ins Publikum geworfen hat. Also ... entweder ich mag die Musik nicht, dann will ich auch das Shirt nicht haben oder anders herum ... Auch interessant sind Konzertbesucher, die in den ersten drei Reihen versuchen Haendchen zu halten und zu knutschen anstatt das Konzert zu verfolgen ... dies zumindest ging dann bei Subway nicht mehr ...

... denn mit dem ersten Ton kam Bewegung ins Publikum. Nachdem sich nach 2 oder 3 Songs die Fronten geklaert hatten wurde es kuschlig warm. Die sieben uebertrafen sich selbst und man konnte den Jungs und dem Maedel ansehen, dass sie zu Hause waren. Es hat einfach nur spass gemacht. Neben Knutschen und Haendchenhalten war auch sehr beliebt, Videoaufnahmen mit dem Handy zu machen. Nachdem Eric einmal klar gemacht hatte, dass dies unerwuenscht ist, sollte man doch vermuten, dass sich daran gehalten wird; Pustekuchen. Naja, es faellt wohl wieder unter den oben angesprochenen Sammeltrieb.

Besonders negativ aufgefallen ist mir hingegen, dass trotz duenner Luft und Feuerspucken nebst Abwaerme im Pulk des Pulikums geraucht werden musste (waerend der rest der Maeute am Pogen und Bangen war). Naja, seit heute hat sich das ja auch in Brandenburg erledigt ;-) ... Der letzte Negativaspekt war die offensichtlich dilletantische Security Truppe. Kamen sie schon am Einlass nicht klar, wurden kollabierenden Maedels nicht etwa herausgehoben sondern im Publikum durch dieses an die Seite befoerdert. Die Wasserversorgung war groesstenteils auf die Aussenseiten beschraenkt, Eric, der irgendwie waerend eines Songs mit dem Oberkoerper im Publikum gelandet war, wobei die Beine noch auf der Buehne standen, wurde schlichtweg in dieser Situation allein gelassen; etc.

Fazit ... entweder bin ich zu alt oder die Musikhoerkultur hat sich massiv veraendert. Ich bin ab jetzt fuer ein generelles Handy-Cam- und Rauchverbot auf Konzerten und dafuer, dass Besoffenen, wie beispielsweise in Karlsruhe, einfach der Einlass verwehrt wird. Ausweiskontrollen haetten sicherlich auch geholfen ;-)


Wir rückten zu fünft an, allerdings um einige Zeit zu früh, was sich im Nachhinein aber als recht vorteilhaft erwies, da bald der ganze Platz vor dem Lindenpark voll mehr oder minder schwarzer Gestalten war.
Das Hineinkommen in das Gebäude war dann allerdings etwas schwieriger, weil einige gedrängelt haben, als würden Robbie Williams und Madonna ihr letztes Konzert geben würden. Nichts gegen Vorfreude und Ich-will-in-die-erste-Reihe-oder-jemand-stirbt-Denken, aber man kann es ja übertreiben, man musste ja bangen, nicht am Zigarettenautomaten zu Tode gequetscht zu werden (was kein wünschenswerter Tod für einen Nichtraucher ist). Als man dann drin war, ging's in die Schlange für die Garderobe und ehe man so dies und das und jenes erledigt (und zwei unverschämte Euro gezahlt) hatte, haben wir uns im "Konzertsaal" plaziert.
Die Vorband gefiel mir persönlich ziemlich gut, auch wenn sie wirklich wie Nirvana mit Streichern klang. Highlight: Einer von ihnen hat sich ausgezogen, ist ja egal, wer, hauptsache...
Dann folgte eine Umbauphase, und es war das erste Mal in meinem Leben, dass mir eine Umbauphase zu kurz vorkam.
Jedenfalls mussten wir uns dann irgendwie weiter in Richtung Bühne organisieren, was recht schwer war, bei zehn Menschen pro Quadratmeter.
Das Konzert war mittlerweile voll im Gange, besonders gefiel mir die Darbietung von "Tanz auf dem Vulkan" - ich hatte nur darauf gewartet, dass es endlich gespielt wird und wie es mir schien, viele andere auch.
Allerdings wurde mal wieder "Mephisto" nicht gespielt, ich bin untröstlich und am Boden zerstört, allerdings wurde kaum ein anderes schönes Lied ausgelassen - das beste dann zum Schluss (ich meine nicht, "Julia und die Räuber", dieses "fürchterliche Lied"): "Seemannslied".
Ich war und bin und werde rundum zufrieden sein, außer dass ich mir als Frau mal wieder ein Männershirt kaufen musste, weil es das Tourshirt nicht für Frauen gibt. Und der Kapuzenpulli in XL hat mir dann auch nicht weitergeholfen, Kleider habe ich genug.
Wie dem auch sei, ein sehr schöner Abschluss des Jahres 2007.