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Die Neuauflage der Alben "Herzblut" und "Engelskrieger" im edel gestaltetem Digi-Doppelpack.
*gg* ALso wäre da nicht eine, der etwas älteren Generation zugehörigen Dame hinter mir gewesen, die meinte nach dem zweiten Bier dermassen angetrunken zu sein, dass sie mich und ne Freundin ständig mit ihren esoterisch wirkenden Bewegungen und mit ihren unpassenden Rufen nach Frau Schmitt und dem Schrei (waaa >< hat nie auch nur ansatzweise gepasst) nerven zu müssen.....man hätte es zu 100% genießen können xDDD
So waren es eben nur 99 % *gg* War ein Hammer Konzert ...anders als mein persönliches Favourit in München im Jahre 2005 ....aber fantastisch xDD
Im nachhinein ist mir ein Stein vom Herzen gefallen, dass ich doch noch frei bekommen habe...denn ansonsten hätte ich den Abend arbeitend verbringen dürfen xD
Wie ist es eigentlich, noch vor der Band da zu sein? Meine persönliche Antwort hab ich jetzt :-) Aber dazu später...
Ich bin kein passionierter Konzertgänger, schon allein weil mir die Zeit fehlt. Das hier war auch erst das zweite Mal, dass ich die Band live gesehen hab, aber es wird garantiert nicht das letzte Mal gewesen sein!
Bin um ca. 13 Uhr am Capitol angekommen (Ja, richtig: 13 Uhr!). Ist ein seltsames Gefühl, da so alleine rum zu stehen und zu beobachten, was die Leute vom S.O.M.A. Club nebenan da so alles raus schleppen (Deko, Getränkekisten, usw.). Hab leider am Donnerstag danach erst den Grund dafür erfahren: Der Club mußte am 4.11. leider schließen und das am Dienstag war dann wohl Teil des Auszugs. Sehr schade!
Allerdings war es noch seltsamer, zu sehen, wie der StS Tourbus so gegen 14.30 auf der Brücke hält und die Truppe direkt an einem vorbei läuft. Ist zwar nicht meine Art, aber ich hatte doch etwas weiche Knie :-) Genauso ging es mir kurze Zeit später, als erst Frau Schmitt und dann Eric zum Einkaufen los getigert sind. Mehr als ein ‚Hallo‘ hab ich leider nicht rausbekommen (wie peinlich). Und ich muss sagen, im Nachhinein ist der Zauber einer so wundervollen Band wie StS bei mir etwas verloren gegangen. Es wirkt einfach anders, wenn man die Band erst auf der Bühne zu Gesicht bekommt. Sozusagen in der Rolle der Show-Menschen. Sie vorher zu sehen, wie sie bei Woolworth einkaufen gehen oder ein Rücklicht am Auto wechseln ist schon komisch. Versteht mich nicht falsch: es ist schön zu sehen, dass ihr euch noch frei bewegen könnt, eure Koffer noch selbst tragen müßt und eben ganz normale Leute seid. Aber so vor der Bühne habe ich dann doch etwas gebraucht, um in den Zauber eurer Geschichten wieder rein zu kommen. Hatte immer den Gedanken im Hinterkopf: ,Ja, auch Bodenski muß mal ein Rücklicht wechseln und ist so wie jeder andere hier im Raum :-) Klingt blöd, ich weiß. Aber wenn man so lange draußen steht, hat man eine Menge Zeit über sowas nachzudenken.
Als dann endlich die nächsten zwei Wartenden vor dem Eingang aufgetaucht sind, war es bereits 16 Uhr und meine Füße fast taub. Dann war da noch die Kathi (die spätere Eisblume :-), die hab ich um 17.30 kennengelernt. Und um 18.30 hatte ich fast das Gefühl, die Hälfte vor dem Eingang ist einzig und allein wegen Werner da. Das Gefühl hat sich vor der Bühne noch mal bestätigt, als Eric ihm die Hand gibt und ihn erstmal herzlich begrüßt (wer weiß, vielleicht ist auch die Band nur wegen Werner da *g*). Ganz liebe Leute hat man da kennengelernt.
Um 19 Uhr dann endlich Einlass. Froh über die Wärme drinnen und den Platz in der ersten Reihe warteten wir auf die Vorband. Muß sagen, Coppelius haben ihre Sache wirklich super gemacht. Soviel Elan auf der Bühne ist doch ziemlich ansteckend.
Aber dann: 21 Uhr – Subway to Sally Zeit! Die Stimmung im Publikum war von Anfang an toll. Ich gebe zu, ich habe mich während des ganzen Auftritts nicht einmal umgedreht, also kann ich nicht beurteilen, wie gut die Menge abgegangen ist. Aber die Geräuschkulisse sprach für sich. Ich war nur tierisch fasziniert von den Pyros und der Beleuchtung auf der Bühne. Ganz großes Kino! Als Eric dann Kathi bei Eisblumen auf die Bühne geholt hat, war das echt klasse. Kennt ihr die Szene in Filmen, wenn das Pärchen kurz davor ist, sich zu küssen? An so mancher Stelle hatte man das Gefühl, dass es gleich passieren würde :-) Haben die beiden verdammt gut rübergebracht.
Mein persönliches Highlight kam allerdings erst noch: Da stellt sich Eric fackelschwingend an den Bühnenrand und ehe ich mich versehe, zieht er mir das Teil über den Arm. Heute, genau eine Woche später, fangen die Haare an der Stelle grade wieder an zu wachsen *g*. Für mich als leidenschaftliche Death-Metal-Genießerin ist das natürlich eine Ehre :-)
Während der Show hätte ich liebend gerne mehr gemoshed. Wenn man schon die erste Reihe belagert, sollte man auch so richtig abgehen. Hab mich aber doch ein bissle zurück gehalten, aufgrund meiner Nachbarin links von mir. Weiß ja, wie scheiße es ist, anderer Leute Haare in die Fresse zu kriegen, wenn man selbst keinen Bock drauf hat. Das ziemlich hohe Absperrgitter vor uns hat sein übriges dazu beigetragen: Sehr wenig Bewegungsfreiheit nach vorne weg, es sei denn, man ist scharf drauf, mit dem Kopf draufzuknallen. Schade, denn grade die Songs vom Bastard lassen einen Metaller nicht still stehen. Sehr viele Mosh-Parts und das ist auch gut so :-).
Als die Show dann kurz nach elf vorbei war, merkte ich erst, wie fertig ich eigentlich war (Seit morgens nichts mehr gegessen und getrunken, das hinterläßt Spuren). Noch schnell zum shoppen an den Merch-Stand und dann nichts wie nach hause. Wäre gerne noch geblieben und hätte auf die Band gewartet, aber mein Körper sprach sich dagegen aus.
War ein unheimlich gelungener Tag. Kommt mir jetzt noch so vor, als wäre ich erst fünf Minuten aus der Halle raus, so klar hab ich die Bilder vor Augen. Ich muß ehrlich sagen, ich habe nicht soviel über für deutsch-sprachige Musik. Aber Subway bildet für mich eine klare Ausnahme, allein der wunderschönen, bildhaften Texte wegen. Und Eric hat eine unvergleichbare Art, diese rüber zubringen.
Eine Geschichte dazu am Rande:
Nachdem ich Subway in Wacken gesehen hatte, hab ich mich endlich mal dazu durchgerungen, einen deutschen Text für meine eigene Band zu schreiben. Dagegen hab ich mich vorher immer gewehrt, weil ich die Texte auf englisch wesentlicher fließender und schöner finde. Und während ich dann eine Gesangslinie für den Refrain suche, kommt mir plötzlich Erics Stimme in den Kopf, wie er das Ganze singen würde. Auf seine Art eben. Klingt verrückt? Ist es auch! Sowas ist mir in der ganzen Zeit, in der ich Musik mache, noch nicht passiert. Zeigt einem aber, wie Subway einen beeinflussen können.
Ich hoffe ich bin hier keinem zu nahe getreten mit dem was ich geschrieben habe :-) Falls doch, einfach melden. Allen Erwähnten einen lieben Gruß
Also um auch nochmal ein paar Worte zu verlieren.
Gleich schon zu meiner Ankunft am Capitol um 18:30 habe ich gestaunt. Ich stand fast ganz vorne in der Schlange... Habe mich echt gewundert wo die Leute bleiben. Hat echt gedauert bis die Schlange dann doch endlich zu Stande kam ^^.
Vorweg - ich stand oben, da wir paar Leutz ausrechend sehen und hören woltlen und man oben (normalerweise) auch gut abgehen kann.
Zu Coppelius verliere ich nicht mehr viele Worte.
Kurz: Der ganze Auftritt eine wirklich einzigartige Show. Echt Klasse!
Als es dann mit einem lauten Knall losging, meine Begleitung und ich schon bei ersten Takt einfach nur abgingen, musst ich schon vor Ort sagen: "Hey wasn hier los?" Die Leute blieben stehen. Wippten vllt mit dem Knie oder dem Kopp - was mir vllt auch nur so vorgekommen is.
Ich erntete zunächst eher sogar lustige Blicke, weil ich die Leute um mich herum beim tanzen anstieß. war mir aber irgendwie auch weitgehend egal :D
Aber Leute bei so einer geilen Show, da zuckt es doch einfach in den Muskeln oder nicht?
Die Ansichten dass der Ton nich soo Klasse war kann ich NICHT teilen - kann mich da nich beklagen fand ich geil so wies war ^^.
Und deswegen um so mehr fand ich es schade dass die Leute vielerseits echt ewig gebraucht haben um sich zu bewegen.
Als dann Tanz auf dem Vulkan gespielt wurd hab ich mich sogar richtig verarscht (entshculdigung für das Wort aber das trifft es) gefühlt, weils meiner Meinung nach echt eines der Stücke is, die einfach nur Tanzlaune verbreiten.
Naja meine Begleitung und ich sind nur abgegangen und haben uns gefreut - Danke für den geilen Abend der es sowieso Wert einfach danach völlig verspannt aufzuwachen :)
Das ganze Konzert war echt edel. Einfach gut! *daumenhoch*
Ich musste mir das neue Album erst warm hören...
Mittlerweile habe ich das geschafft...
Ich bin vor neid blaß geworden als Eric die Eisblvme auf die Bühne geholt hat, andererseits war ich froh, das es mich nicht getroffen hat... Ich wäre glaube ich vor aufregung umgefallen *g*. Hatte da ja auch meine eigene Bespassung, immer wenn Eric zum Schrei! aufgerufen hat, konnte ich net mit schreien... Betreffende Person wird schon bescheid wissen...
War nen geiler abend. Auch die Vorband war super, anders, und mutig... und witzig... Ich bin in Osnabrück auf jeden Fall wieder dabei !!! Nach 10 Jahren Subway-Fan-Sein kann man auch mal zum Groupi (oder Guppi o.O *g*) werden...
Biss dahin
es war ein tolles konzert, wenn auch der sound nicht optimal war, manchmal wäre weniger mehr gewesen, aber das lag offenbar an der location. aber es hat uns super gefallen, man spürt die spielfreude und den spaß, den ihr auf der bühne habt. besonders sympatisch finden wir auch eure publikumsnähe nach dem konzert, das fiel schon in bielefeld letztes jahr auf. leider heutzutage die ausnahme.
ein wort aber zur neuen CD, die musikalisch wirklich herausragend ist, nach nordnordost und herzblut kaum vorstellbar, dass das zu toppen ist, aber das zum abspielen auf dem pc ein bestimmter player geladen werden muss mit lizenzüberprüfung durch microsoft, das muss doch wohl wirklich nich sein. :-(
Ich glaub ich schreib mal ein Tagebuch. Also vom Aufstehen bis zum Schlafengehen.
Um 6:00 hat mein Wecker geklingelt. Da dieser falsch gestellt war, wurde ich alle 5min bis 7Uhr geweckt. Darauf ging es in die Schule. Nach 7 Stunden unterricht inkl. einer Freistunde und einem wegen technischer Probleme gescheiterten Referat ging es zum Sportkurs Turnen. Dieser fiel etwas mager aus, da wir nur in einer kleinen Nebenhalle wegen einen von der lokal Zeitung "NZ" hochgeputschten Schimmelskandal (Anmerkung: "es gab allerdings noch nicht mal eine Lüftungsanlage!" - wohl noch nie etwas von Fenstern gehört) Später bereute ich eigentlich jede Übung die ich hier gemacht habe, da das Klatschen mir im Verlauf des Konzerts doch deutlich zu schaffen machte. Zu hause angekommen habe ich kurz geduscht mich fertig gemacht, noch etwas ausgeruht und dann ging es zum Bahnhof. [...]
Um Punkt 18Uhr waren wir dann vor dem Capitol. Ich war doch etwas erstaunt wie wenig Leute anstanden und wie lange es gedauert hat, bis die Brücke erreicht wurde. Die Wartezeit verstrich dank Musik und netter Gesellschaft recht schnell. Ich war jedoch schon stark erstaunt, dass niemand (kaum jemand) zu Julia und die Räuber oder Kleid aus Rosen mit eingestimmt hat.
Coppelius fand ich von der ersten Sekunde einfach nur genial. Die Bühnenshow ist wirklich erstklassig gewesen. Ich hab für die Funktion als Vorband nie einen besseren Auftritt erlebt gehabt (Letzte Instanz als Vorband von Schandmaul muss ich hier aber außen vor lassen). Nach dem Konzert habe ich mir dafür auch CD und Poster gekauft.
Der Auftritt von Subway to Sally war dann wirklich der Hammer, auch wenn man doch leicht gemerkt hat, dass die Tour schon ein paar Konzert hinter sich hat. Die Bühnenshow war wirklich (sowie die Bühne) der Hammer. Das einzige was mich gestört hat war, dass es kein Schlagzeugsolo gab. Bei dem Bühnenaufbau habe ich eigentlich vermutet, dass das Schlagzeugpodest sich nach vorne fahren ließe. Nunja, wie auch immer trotzdem das beste Konzert das ich von Subway to Sally erlebt habe...
... aber das schlechteste, dass ich vom Publikum aus erlebt habe. Das Publikum fand ich doch etwas enttäuschend. Das zu Anfang eines Konzertes sich nicht das ganz Publikum bewegt erwarte ich nicht, aber das selbst bei Tanz auf dem Vulkan (was ja schon mitten im Konzert war) einige ohne die kleinste Bewegung einfach nur da standen, obwohl die Band auf der Bühne tanzt und der Imperativ "Tanz" sehr oft gesungen wurde. Dazu einfach das Handy auf die Bühne gerichtet und gefilmt. (Hat mich sehr stark an das Video zu "Unrockbar - Die Ärzte" erinnert)
Es war auch das erste Konzert von StS auf dem ich war, auf dem nach einer Zugabe verlangt wurde und nicht sofort Julia und die Räuber gesungen wurde.
Trotzdem würde ich jeder Zeit wieder kommen.
Nach dem Konzert konnte ich noch einige Unterschriften sammeln. An der U-Bahnstation mussten wir allerdings lesen, dass die Bahn erst in 20min kommen sollte. Also entschlossen wir uns mit gleichgesinnten zu einem Fußmarsch Richtung Bahnhof. Als wir beim Bahnsteig waren, sahen wir aber noch einige StS-Fans die anscheinend durch Warten genauso schnell gewesen waren. Mit 6-minütiger Verspätung fuhr der Zug los und 25min später war ich dann auch daheim.. nach einer weiteren Stunde lag ich im Bett und wenig später klingelt leider schon der Wecker.
Anmerkung: Nach etwa 2/3 des Konzertes habe ich mich in die Mitte gedrängt(/bewegt). Ich möchte mich bei allen* entschuldigen die das gestört haben könnte. In der Mitte war denke ich jedoch noch ausreichend Platz um mich unterzubringen.
*ausgenommen 2 dieser Handyfokusierte-Individuen die sich nun doch bewegen konnte um mich mit allen Mitteln und Schreien aggressiv wieder zurück zu drängen versuchten. Mal davon abgesehen, dass dort Bekannte waren zu den ich wollte. Sorry, aber ich lasse mir durch euch kein Konzert versauen. Ich frage mich, warum ihr euch nicht auf die Empore gestellt habt. Dort hat man einen viel besseren Ausblick zum filmen ;)
Ich möchte nicht viele Worte verlieren, meine Vorredner haben mir ja schon einen Großteil abgenommen was einen Teil des Publikums betrifft ;)
Dennoch ein echt geniales Konzert x) Und von einer Erkältung bzw. belegten Stimme oder Ähnlichem hab ich gar nichts mitbekommen, also keine Sorge ;) Hatte nur am Anfang das Gefühl, Erics Micro sei nicht so ganz abgemischt worden, aber sowas ist ja auch immer etwas kompliziert :/
Ein großes Kompliment an dieser Stelle nochmal an Coppelius; ihr habt sichtlich Spaß an dem was ihr tut! :) Bis zum 15. Februar im Musikzentrum :p
Bilanz des gestrigen Abends: Nach 4 Stunden Schlaf wache ich auf mit übelsten Kopf- und Nackenschmerzen und Muskelkater. Schließt auf ein tolles Konzert :)
Erst einmal ein großes Dank an Subway to Sally, ihr habt echt eine Klasse Show dargelegt. Es war das reinste Vergnügen euch beim Spielen meiner Lieblingslieder zu sehen. Insbesondere das Seemanslied hat es mir einfach angetan, so taute wirklich aus meinen Augen ein wenig Eis. Die neue Bühne gefällt mir wirklich, insbesondere der Hintergrund untermalte die einzelnen Lieder sehr schön :). Auch geht ein Lob an Coppelius, welche ich hier zum ersten mal erlebte, von welchen ich nicht viel kannte und mich dennoch durch eine amüsante und meines erachtens einzigartige Show begeisterten.
Nur eine Sache hat mich gänzlich enttäuscht und die Vorahnung hatte ich bereits beim Warten. Was ist mit den Fans hier in Hannover los? Kaum ein "Julia und die Räuber" Gesang, die wenigen die ich vernahm gingen allesamt von ein paar Fans in meiner unmittelbaren Umgebung aus und mir selbst, und ich glaube gar ungläubige verachtende Blicke für diesiges geerntet zu haben. Selbiges vor dem Konzert nach dem Auftritt von Coppelius, dort begann der einzige Gesang von meinen Bruder und mir, welcher sich dann doch noch ein paar Minuten hinzog. Korrigiert mich wenn ich hier falsches Kunde verbreite, doch ich meine nicht, dass sich meinen Ohren täuschten. Vielleicht war ich von meinen letzten Subway to Sally Konzert im Jolly Joker verwöhnt, hatte ein Falsches Bild von Subway to Sally Fans erhalten. Ich war darauf eingestellt das die ersten zwei lieder reichen würden um das von Kollegen der Band als "als hüpfendes Publikum bekannte" Publikum in Extase zu versetzen. Doch als beim Falschen Heiland immer noch nicht in Bewegung gerat, war ich doch dazu bewegt mich durch zu drängeln (verzeihung, ich weiß dies gehört nicht zum guten Ton). Und selbst im Kern vor der Bühne waren vielleicht ein Duzent Fans welche etwas mehr zum hüpfen bewegt waren. Um es klar zu stellen, beim Hüpfen rede ich keineswegs von Pogo und ich verlange auch nicht das man bei jedem Lied zu hüpfen oder sonst wie zu tanzen hat, dennoch ist es meines erachtens eine Dreistigkeit wenn man bei Liedern wie "Tanz auf dem Vulkan" es preferiert diesen Moment für die Ewigkeit in schlechter Qualität mittels Handy oder Digitalkamera auf zu fangen. In diesem Lied wird man dazu aufgefordert zu tanzen. Und wenn man diesem nachkommt und jemanden anstößt, welcher sich über seinen Platz 2-3m vor der Bühne freut und gewillt ist alles was ihn auch nur berührt weg zu schupsen und dumm anzumeckern, so entäuscht mich dies. Eine solche Selbst bei der Nackttour, welche schließlich vieler Orts auch in Kirchen mit ausschließlich Sitzplätzen dargeboten wurde war ein höhres Maß an Bewegung zu verpühren. Doch bei all der Kritik welche ich nun über die Fans erbrachte so muss ich die Textsicherheit bei den neuen Lieder loben, diese war überraschend gut. Es muss wohl daran gelegen haben, dass es ein Konzert unter der Woche war und entweder alle tanzwütigen Menschen zu Müde waren um sich zu bewegen, oder es ihrer Müdigkeit nicht antuen wollten diese für ein Subway to Sally Konzert zu opfern.
Dennoch vielen vielen Dank für die Supershow, die Vielen Ohrwürmer und einen wundervollen Abend. Ich hoffe das ich es so bald wie möglich die Gelegenheit finde euch in einer andern Stadt wieder zu sehen.
Liebe Grüße
Lennart
Puh, ich hab' schlecht geschlafen. Wie meistens nach einem Subway-Konzert. Mir gehen dann immer die Melodien - und natürlich die Texte - durch den Kopf und überhaupt die gesammelten Eindrücke.
Als ich gerade darauf angesprochen wurde, was ich denn da vor mich hinpfiffe, war ich ganz überrascht, ich hatte es selbst gar nicht gemerkt.
War mal wieder ein tolles Konzert, das Ihr da abgeliefert habt, mit einem Kind auf der Bühne, das nach zwei Wochen schon sehr gut laufen konnte, vielen herzlichen Dank dafür!
Ich hatte nicht damit gerechnet, daß so viele Stücke aus Bastard zum Vortrage gebracht würden, die Tatsache, daß das dermaßen gut geklappt hat, gibt Euch recht. Leider war der Sound diesmal recht bescheiden, man konnte Erics Gesang ungewohnt schlecht verstehen. Schade zwar, gleichwohl nur eine Marginalie, das Publikum war erfreulich textsicher.
Coppelius haben mir auch wieder Spaß gemacht, was bei manch anderen im Publikum wohl nicht ganz so der Fall war. Lag aber definitiv nicht an ihrem Auftritt. Sehr schön war auch, daß sie sich unmittelbar nach Veranstaltungsende unter's Volk gemischt haben und auch ansprechbar waren.
Fazit: Wie immer ein geiler Abend, der Lust auf mehr gemacht hat. Ich freue mich schon auf Osnabrück.
Bis dann, Freunde!